Erzgebirgsmärchen Band 2

19,90 

Mit diesen Märchen das Erzgebirge kennenlernen – Buch inkl. Hörspiel-CD 

Märchen: Der Feentanz in Frauenstein, Der König und der Neudorfer Koch, Die alte Kräuterhexe Taraxa aus Wiesenbad, Der Schlettauer Bär mit den silbernen Krallen, Hanna aus Joachimsthal und die Flickenpuppe, Das Geheimnis der Zschopauer Mühle, Die Sosaer Waldzwerge

Diese, von der Autorin Claudia Curth frei erfundenen Märchen, beinhalten immer reelle Bestandteile die märchenhaft „verpackt“ wurden. Zusatzinformationen zu jedem Märchen nennen Ausflugtipps und Interessantes aus der Geschichte des Erzgebirges. Die Vorlesezeit jedes Märchens beträgt ca. 10 Minuten.

Leseproben, Hörproben und weitere Hinweise in der Beschreibung im unteren Teil.

Für jeden Wochentag ein Ergebirgsmärchen zum Vorlesen oder Selbstlesen. Die Leser sollen mit diesen Märchen das Erzgebirge besser kennenlernen, das ist der Wunsch der Autorin Claudia Curth. Diese fantasievollen Märchen machen Lust zum Entdecken der Region. Hintergrundwissen oder Ausflugstipps zu dem jeweiligen Märchen sind im Buch enthalten. Somit kann bei einem Ausflug selbst das Märchen den Ausflug bereichern oder auch als Gute-Nacht-Geschichte einen erlebnisreichen Tag abrunden.

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LESEPROBEN

Der Feentanz in Frauenstein

Die vier Feenschwestern waren wunderschöne, zarte Wesen in Frauengestalt. Sie trugen lange, fließende Kleider in zarten Pastelltönen. Ihre langen, hellbraunen Haare passten zu den Farben des Waldes und die Sonnenstrahlen brachten ihre Gewänder zum Glänzen. Je mehr jede einzelne Fee funkelte, desto mehr magische Kraft trug sie in sich. Seit einiger Zeit aber schwanden allmählich das Funkeln und die Zauberkräfte.

Hörprobe Hörspiel

Der König und der Neudorfer Koch

„Erwin, lass das! Du kannst doch dem König keine Suppe servieren“, spottete Meister Triemer, der angesehene Dorfschneidermeister. „Seht her“, rief er weiter den Dorfbewohnern zu, die sich vor dem Wirtshaus versammelt hatten, „unser Suppen-Erwin will dem König eine Suppe servieren. Aufpassen muss er, dass er nicht gleich eingesperrt wird oder ihm der König gar selbst zu Suppe verarbeiten lässt.“ Ein spottendes Gelächter ging durch die Menge.

Die alte Kräuterhexe Taraxa aus Wiesenbad

„Verlixt und zugenäht!“ schimpfte Taraxa, die alte Kräuterhexe. „Schnell, Elfinis, schnell! Hilf mir“, rief sie den Hexenwichtel Elfinis herbei. „Nur noch dieses eine Kräutlein und der Hexentrunk ist fertig und ich werde wieder beweglich, frisch und bei guter Gesundheit sein. Ich werde wieder tanzen können!“ So rief sie und warf übereifrig ihren Stock zur Seite, den sie sonst zum Abstützen und Laufen benötigte. „Aua, Aua, Hilfe, Hilfe!“

Der Schlettauer Bär mit den silbernen Krallen

„Maria, bitte hilf mir“, sprach Rosa. „Mein herzallerliebster Hans, der Jäger, ist seit der vergangenen Bärenjagt verschollen. In vier Wochen soll ich einen reichen, selbstverliebten und verabscheuungswürdigen Posamentenverleger aus Annaberg heiraten. Roland, mein Onkel, sagte mir, dass Hans von einem Schuss getroffen wurde und in eine Felsspalte gefallen sei. Er wurde nie gefunden. Maria, ich kann das nicht glauben. Mein Herz sagt mir, dass Hans lebt.

Hörprobe Hörspiel mit Lied

Hanna aus Joachimsthal und die Flickenpuppe

Eine Träne kullerte ihre Wange hinunter und fiel auf den Arm der Stoffpuppe. Sie sah auf den Arm und musste sich an eine Begebenheit aus ihrer Kindheit erinnern. Hanna setze sich in den großen karierten Sessel im Wohnzimmer, nahm Gerinde auf ihren Schoß und fing an zu erzählen.

Das Geheimnis der Zschopauer Mühle

Eine kleine Maus, die das Geschehen beobachtete und die die Truhe kannte, traute sich nun zu den Reisenden. „Sagt mal, wisst ihr nicht, dass dies ein Automobil ist?“ Martha und Arthur drehten sich erschrocken um und konnten nicht feststellen, woher diese piepsige Stimme kam. „Hier unten bin ich. Ich bin eine Maus und heiße Amsu. Ich kenne diese Truhe und hatte Angst, dass der böse Rehm Emil damit wieder zurückkommt.“

Die Sosaer Waldzwerge

„Du immer mit deiner Vergesslichkeit!“ rügte ihn Lümmelohr. „Denk doch mal nach! Urgroßvater Urpus sagte damals, dass wir nur riechen müssen und uns wird es einfallen. Und mein liebes Bruderherz, wonach riecht es hier?“ „Ja, stimmt, danke“, sprach Bautz. „Es riecht nach Holzkohle. Wir brauchen nur Holzkohle! Das schwarze Gold der Köhler.“

Hinweise:

Illustrationen: Marion Krebs

Sprecher der Hörspiel-CD: Karsten Kolliski, Franziska Sacher, Willy Papperitz, Claudia Curth

Produktion Hörspiel-CD und Lieder: Mirko Süß

Säger: Evelyn Rose Böhme, Frank Schubert, Falk Wichtlhuber, Background: Enny Süß

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ISBN: 978-3-9821087-5-9

In diesem Video sind alle Mitwirkenden, des 2. Bandes (Buch, Hörspiel) dargestellt.